Bei meinen Arbeiten „Im Raum“ entstehen in sehr architektonischer Art und Weise Räume, die ich als Erweiterung von real existierenden Räumen verstehe also wie einen Blick durchs Fenster oder auf eine Bühne. In diesen Räumen lasse ich Objekte schweben oder sinken, erprobe Zustände von Leichtigkeit und Schwere und lasse Harmonie und Störung aufeinandertreffen stets auch auf der Suche nach Balance.

Im Zentrum meiner Arbeiten stehen Flächen und Körper, die ätherisch leicht oder bleiern schwer daherkommen. Meine Objekte sind manchmal nur schemenhaft angedeutet und schweben wie ein Hauch durch den ebenfalls nur angedeuteten Raum, manchmal sind sie deutlicher ausformuliert oder scheinen sogar bisweilen schwerfällig auf den Grund des Raumes zu sinken und finden dort doch augenscheinlich keinen Grund und keine Wand, an dem sie sich festmachen können.

So entsteht ein Tanz im Raum, bei dem man bisweilen der Eindruck gewinnt, dass Gefahr drohe und doch handelt es sich um ein sinnliches, berührendes Spiel von Schwerelosigkeit, in dem kopfüber getaucht und frei von Gewichten balanciert werden kann.